Projekthistorie: Lückenlos und DSGVO-konform

Zusammenfassung

Die aktivierte Projekthistorie konnte bislang ignoriert werden, in dem der Dialog, in dem der Grund für eine Änderung im Projekt einfach geschlossen wurde.

Somit war nicht nachvollziehbar, wer welche Änderungen durchgeführt hatte, obwohl die Projekthistorie eingeschaltet war.

Beschreibung

Werden bei eingeschalteter Projekthistorie Änderungen an einem Projekt vorgenommen, wird jetzt immer der Benutzer DSGVO-konform protokolliert, der die Änderungen vorgenommen hat.

 

Die Verarbeitung des Benutzernamens ist nach Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO (EU) 2016/679) Art. 6 Abs. 1 Buchstabe f) legitimiert.

Artikel 6 Rechtmäßigkeit der Verarbeitung

(1) Die Verarbeitung ist nur rechtmäßig, wenn mindestens eine der nachstehenden Bedingungen erfüllt ist:

(...)

f die Verarbeitung ist zur Wahrung der berechtigten Interessen des Verantwortlichen oder eines Dritten erforderlich, sofern nicht die Interessen oder Grundrechte und Grundfreiheiten der betroffenen Person, die den Schutz personenbezogener Daten erfordern, überwiegen, insbesondere dann, wenn es sich bei der betroffenen Person um ein Kind handelt.

D.h. eine Protokollierung zu Zwecke des Nachweises, wer ein CE-Projekt bearbeitet hat, ist grundsätzlich zulässig und die Art und Weise wie protokolliert wird, ist auch datensparsam genug.

Bei der Einzelplatz-Version wird der Standard-Benutzer „ceweka“ protokolliert.

Bei der Netzwerk- und Floating-Version wird der Benutzername des Benutzers protokolliert, der sich mit seinem Login beim WEKA Manager CE angemeldet und Änderungen im Projekt vorgenommen hat.

Außerdem muss eine Begründung bzw. Beschreibung der Änderung hinterlegt werden.

Die Historie ist wie gewohnt einsehbar im Register Stammdaten > Projekthistorie mit Datum, Benutzer und Kommentar.

Autor: Jörg Ertelt / Letzte Änderung: 8.2.2026